Turniertanz im Rock’nRoll und Boogie Woogie

Die Tanzklassen im Rock’n’Roll

Schülerklasse:
Jugendliche bis 14 Jahre
Tanzzeit: 1,5 Minuten
Geschwindigkeit der Musik: 45-46 Takte/Minute
Anzahl der Akrobatikfiguren: 0-4
Gewichtung der Akroelemente: 25 %

Juniorenklasse:
Ein Partner ist mindestens 13 Jahre alt. Höchstalter eines Partners 17 Jahre.
Tanzzeit: 1,5 Minuten
Geschwindigkeit der Musik: 47-48 Takte/Minute
Anzahl der Akrobatikfiguren: 4-5
Gewichtung der Akroelemente: 25 %

C-Klasse:
In der C-Klasse starten alle Paare. Das Mindestalter beträgt jedoch 14 Jahre.
Tanzzeit: 2 Minuten
Geschwindigkeit der Musik: 48-49 Takte/Minute
Anzahl der Akrobatikfiguren: 4-6
Gewichtung der Akroelemente: 30 %

B-Klasse:
Wer es nun in die B-Klasse geschafft hat, mußte in der C-Klasse mindestens 300 Punkte gesammelt haben, bei 500 Punkten besteht Aufstiegspflicht. Das Mindestalter für einen Start in der B-Klasse beträgt 15 Jahre. Ab jetzt heißt es in der Vor- und Endrunde zweimal tanzen.
Tanzzeit: 1 Minute Fußtechnik , 2 Minuten Akrobatik
Musik: 49-50 Takte/Minute Fußtechnik , 48-49 Takte/Minute Akrobatik
Anzahl der Akrobatikfiguren: 6-8
Gewichtung der Akroelemente: 50 %
In den Fußtechnikrunden dürfen keine Akrobatiken getanzt werden.
Ab 01.01.2000 gilt: es darf auf eigene Musik getanzt werden.

A-Klasse:
Auch hier in der höchsten Klasse der Amateur-Rock´n´Roller gibt es eine Zweiteilung der Tanzrunden. Das Mindestalter für einen Start in der A-Klasse beträgt 16 Jahre. Als besonderes Schmankerl dürfen die Paare in den Endrunden der A-Klasse auf ihre eigene Musik tanzen, was ihnen die Möglichkeit gibt, die Choreographie auf diese abzustimmen.
Tanzzeit: 1 Minute Fußtechnik , 2 Minuten Akrobatik
Musik: 50-52 Takte/Minute Fußtechnik , 48-49 Takte/Minute Akrobatik
Anzahl der Akrobatikfiguren: 6-8
Gewichtung der Akroelemente: 50 %


In allen Klassen gibt es allerdings strenge Akrobatikbegrenzungen, z.B. müssen in der B-Klasse fast alle Akrobatiken geführt werden, in der A-Klasse dürfen Doppelsaltos erst ab der Zwischenrunde getanzt werden. In eine choreographisch eingearbeitete Fußtechnik-Darbietung stecken B- und A-Klasse- Paare meist genauso viele Wochen harter Arbeit, bis alles „paßt“, wie für das Akrobatiktraining erforderlich ist.
Meisterschaften werden einerseits von Tanzpaaren der Schüler- und Juniorenklasse und andererseits von Tanzpaaren der C-,B- und A-Klasse ausgetragen.
Ferner gibt es noch zahlreiche Sportturniere auf denen die aktiven Paare ihr Können unter Beweis stellen dürfen, wo sie dann von geschulten Wertungsrichtern nach einem bestimmten Wertungssystem beurteilt werden.


Formationstanzen

Seit 1984 wird um den Weltmeistertitel im Rock’n’Roll Formationstanzen gekämpft. Während vier Minuten (je eine halbe Minute für den Ein- und Ausmarsch, 3 Minuten reine Tanzzeit) präsentieren die Formationen ein Feuerwerk aus Rock’n’Roll Fusstechnik, spektakulären Akrobatikfiguren und gekonnt choreografierten Showelementen.

In der Königsdisziplin im R’n’R-Formationstanzen, der Masterclass, bestehen die Formationen aus 6 bis 8 Paaren. In der Quattroclass starten, wie der Name bereits sagt, 4 Paare.


Breitensport in Hessen

Regeln und aktuelle Informationen zu Breitensportwettbewerben in Hessen findet man hier.Startklassen im hessischen Breitensport sind:

– Schüler I
– Schüler II
– Junioren I
– Junioren II
– Jugendformation
– S-Formation
– Erwachsene einzel
– Boogie-Woggie Erwachsene


Die wichtigsten Unterschiede im Breitensportbereich Hessen zum Turniersport:1. es dürfen Mädchenpaare tanzen
2. keine Akro in Einsteiger, Schüler I und Schüler II
3. es ist kein Strass, Transcolor oder ähnliches auf der Turnierkleidung erlaubt
4. Altersregelung:

Hat von einem Paar ein Kind eine Startpass für Schüler I und das andere für Schüler II so wird immer in der höheren Klasse gestartet.